Materialeffizienz
+ steigende Materialpreise
- Materialeinsparungen
- Prozessoptimierung
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= Materialeffizienz
Warum ist Materialeffizienz so wichtig?
Die Rohstoffe unserer Erde werden knapper und die Nachfrage wird durch die Automatisierung der Länder China und Indien immer größer. Die Rohstoffe sind heute schon "teuer" und werden weiter drastisch ansteigen.
Um in manchen Unternehmen die Existenzsicherung und in anderen die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken rückt das Thema Materialeffizienz immer mehr in den Vordergrund.
Herstellende, produzierende Unternehmen
In vielen produzierenden und herstellenden Unternehmen stand die Prozessoptimierung schon immer im Vordergrund. Aber einen noch größeren Einspareffekt kann mit der Materialeffizienz bewirkt werden. Betragen doch die Materialkosten im Durchschnitt über 40 % wobei die Personalkosten im Durchschnitt ca. 20 % betragen. Studien haben gezeigt, dass bis 2016 eine 30%ige Steigerung der Materialeffizienz realisierbar erscheint.
Potentiale
Die größten Potentiale der Materialeffizienz:
- Produktionsprozesse
- Produktkonstruktion und -dimensionierung
- Umfeld der Produktion
Materialeffizienzberatung
Materialeffizienz hat für ein produzierendes Unternehmen einen hohen Stellenwert. Durch die Materialeffizienz wird festgestellt, wie effizient das Material eingesetzt wird. Steigerung der Materialeffizienz bedeutet, die Produktionskosten zu senken und damit zusammen-hängend die Kosten zu reduzieren bzw. die Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern. Materialkosten stellen im herstellenden Gewerbe mit über 40% mit Abstand den größten Kostenblock dar. Danach erst folgen die Personalkosten mit ca. 20%.
Um die Materialeffizienz auch in den kleinen und mittelständischen Unternehmen zu verbessern, wird die Materialeffizienzberatung von der demea (Deutsche Materialeffizienzagentur), ein Tochterunternehmen vom Wirtschaftsministerium, gefördert.
Die Fördermaßnahmen teilen sich in zwei Phasen:
+ Potentialanalyse
+ Vertiefungsberatung
Potenzialanalyse
Empfohlen werden zunächst die Erstellung einer quantitativen Stoffstromanalyse, die Ermittlung innerbetrieblicher Materialverluste, die betriebswirtschaftliche Betrachtung der resultierenden Einsparpotentiale und die abschließende Darstellung und Bewertung von Möglichkeiten zur Realisierung von Einsparpotentialen.
Die Förderung erfolgt über Gutscheine, die 50 Prozent der Ausgaben für die Beratung abdecken. Sie sind damit vollwertiges Zahlungsersatzmittel. Der Wert des Gutscheins beträgt für eine Potenzialanalyse bis zu 17.000 €, für eine Vertiefungsberatung bis zu 80.000 € abzüglich des Gutscheinwertes der Potentialanalyse.
Vertiefungsberatung
Nach der Potentialanalyse erfolgt die Vertiefungsberatung für die Detailplanung unternehmensspezifischer Maßnahmen, eine Beratung über Möglichkeiten einer staatlichen Förderung und andere Finanzierungsquellen für diese Maßnahmen sowie eine fachliche Begleitung während der Umsetzungsphase.
Weitere Links
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